Der Ort Kersbach wird nach neuem Kenntnisstand im „Lehnbuch der Schenken von Reicheneck von 1331“ erstmals urkundlich erwähnt, eine Hl.-Kreuz-Kapelle, mit einem kleinen Kirchengut, zum Jahr 1363.
Christliches Leben begann hier jedoch schon bald nach der Stiftung des Benediktinerinnenklosters Bergen bei Neuburg an der Donau durch die sel. Herzoginwitwe Biltrude im Jahr 976. Erstes Patrozinium des Klosters waren Maria und Johannes Ev., später übernahm die Abtei das Patrozinium Heilig Kreuz. Die Stifterin soll im Besitz einer Heilig-Kreuz-Reliquie (s. Bild) gewesen sein. Das Kersbachtal gehörte zum eichstättischen Klosterbesitz, der sich in Streulage rund um Hersbruck, bis weit über Hohenstein und Rothenberg hinaus erstreckte. Neunkirchen entstand vor 1007 als Missionspfarrei.